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Sonntag, 20:51 Uhr
Entfernung vom Hotel: 4,9 km

Staatsoper Unter den Linden

Als Friedrich II. 1740 die Regierungsgeschäfte übernahm, waren die Stadterweiterungen abgeschlossen. Nun galt es, den gewonnenen Raum mit repräsentativer Architektur zu füllen. Erstes Projekt war ein neues Stadtzentrum, das Forum Fridericianum, das westlich der alten Stadt, quer zur 1647 angelegten Lindenallee, die Künste, die Wissenschaften und die Politik zusammenführen sollte, symbolisiert durch außergewöhnliche Architektur.

Als erster Bau entstand 1741-43 die Oper, das erste freistehende, von der Herrscherresidenz räumlich getrennte Opernhaus überhaupt. Architekt war der "Surintendant der Königlichen sämtlichen Schlösser, Häuser und Gärten" und "Directeur en chef aller immediaten Bauten in den sämtlichen Provinzen" Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Die Oper war ursprünglich ein schlichter rechteckiger Bau, dem an der Stirnseite zu den Linden ein prächtiger Portikus und auf den Längsseiten schmale Risalite mit Freitreppe und Säulenordnung vorgesetzt waren.

Mehrere Umbauten, so nach einem Brand 1843 und ein anderes Mal grundlegend 1926, veränderten das Äußere entscheidend. Sowohl die stark vorgezogenen Mittelrisalite vor den Längsseiten als auch der kastenförmige Bühnenturm kamen hinzu, der beim Wiederaufbau in den 50er Jahren aber eine fast original anmutende Wandgliederung erhielt. Dem langgezogenen rechteckigen Grundriß liegt die Idee eines Apollotempels zugrunde.

Das Figurenprogramm des Außenbaus zeigt antike Dichter und Figuren der griechischen Mythologie. Als zweiter Bau, bereits nicht mehr dem ursprünglichen Plan angehörend, entstand hinter der Oper die Hedwigskathedrale.