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Mittwoch, 07:46 Uhr
Entfernung vom Hotel: 3,4 km

Potsdamer Platz

Mehr als alle anderen Bauprojekte für das neue Berlin steht der Potsdamer Platz im Rampenlicht. Der kühne Plan, aus dem Nichts ein Stadtzentrum zu erschaffen, ist nach zehn Jahren Bauzeit vollendet.

Die Neubauten lassen die Stadt in der Stadt hell erstrahlen. Nirgendwo sonst in der Welt können 2500 Tonnen Stahl und Glas schöner funkeln als über dem Sony Center (von Helmut Jahn) am Potsdamer Platz. Das fußballfeldgroße Dach scheint federleicht über den Köpfen der Besucher zu schweben. Das ovale, nach oben spitz zulaufende Zelt ist stabilisiert worden wie ein Regenschirm. In dem halbrunden Glasturm (103 Meter) residiert die Deutsche Bahn AG. Im Souterrain entsteht bis 2007 ein Regionalbahnhof.

An der Potsdamer Straße hat sich das Filmmuseum eingerichtet. In einem gläsernen Sarg wurde die Vergangenheit des Platzes konserviert. Aus Bruchstücken des 1908 erbauten Hotel Esplanade wurde das Café Josty zusammengefügt.

Der amerikanischen Entertainment-Architektur setzt die Daimler-City europäisches Steingut entgegen. Im Daimler-Areal findet man alles, was nach Metropole klingt: ein Musicaltheater, ein Casino, ein Imax-Kino, Discos, eine dreistöckige Einkaufspassage (Arcaden), ein Nobelhotel von Hyatt, Luxusapartments, Bars, Restaurants, Fastfood-Läden – und an der Uferstraße des Landwehrkanals die Zentrale der DaimlerBenz-Tochter Debis, der Bauherrin der neuen City. Am nördlichen Rand des Platzes baute der Investor Beisheim mit dem Ritz-Carlton Berlins neuestes Nobelhotel im Chicagoer Art-deco-Stil.